Nicht mit einem Menschen.
Nicht mit einer KI.
Sondern mit mir selbst.
Ort: Eine kleine Bar in Rom.
Kaffee: doppelt.
Gedanken: unerwartet klar.
Ich bin durch enge Gassen gelaufen.
Habe beobachtet, wie Menschen sich begegnen.
Wie sie reden, lachen, schweigen.
Und plötzlich war da eine Frage, die ich nicht loswurde:
Wer bin ich eigentlich geworden in diesen 46 Jahren?
Ein Vater.
Ein Bot-Vater.
Ein Mensch, der sich seit Jahren mit Maschinen beschäftigt.
Aber manchmal frage ich mich:
Werde ich noch von Menschen überrascht?
Oder nur noch von neuen GPT-Versionen?
Geburtstage sind dafür da, innezuhalten.
Nicht um zurückzublicken.
Sondern um neu zu fragen: Was will ich wirklich lernen?
Ich will lernen, wieder langsamer zu beobachten.
Weniger zu planen.
Mehr zu spüren.
Denn in einer Welt, in der alles schneller wird,
bleibt Tiefe das Wertvollste.
Was würdest du dir zum Geburtstag schenken,
wenn du dir nichts kaufen könntest?


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