Gestern habe ich mit einem Kollegen über Content-Produktion gesprochen. Podcasts, Newsletter, Social Media – alles lässt sich heute KI-generiert skalieren. Spotify wird geflutet mit AI-Content, der günstig Nischen besetzt.
Aber hier ist meine Frage: Konsumieren wir Content, um unser Hirn maximal zu stimulieren? Oder geht es um die Connection zu anderen Menschen?
Ich glaube, wir sind schon mittendrin in dieser Entwicklung. Netflix-Algorithmen, Spotify-Playlists, Instagram-Feeds – alles kuratiert von KI, um uns das zu geben, was uns am besten gefällt. Wir gewöhnen uns daran, dass uns ein Algorithmus versteht.
Aber was verlieren wir dabei?
Die Komplexität echter menschlicher Kommunikation. Die Auseinandersetzung mit Perspektiven, die uns nicht perfekt zugeschnitten sind. Die künstlerische Vision eines Creators, der nicht für mich optimiert, sondern etwas ausdrückt.
Natürlich kann KI personalisierte Lernerfahrungen schaffen, die effektiver sind. Natürlich wird sie Content produzieren, der uns emotional trifft. Aber wenn ich weiß, dass da kein Mensch dahintersteht – warum sollte mich das interessieren?
Was meint ihr: Werden wir in 10 Jahren noch Wert darauf legen, ob Content von Menschen gemacht wurde? Oder ist das nur meine romantische Vorstellung?


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