Was, wenn wir gerade in der spannendsten – und gleichzeitig ungemütlichsten – Phase der KI-Geschichte leben?
Ich nenne sie: die Leerkabel-Phase.
Als Thomas Edison Ende des 19. Jahrhunderts Städte verkabelte, passierte erstmal… wenig. Die Leitungen lagen. Die Technik war da. Aber die Menschen wussten noch nicht, was sie damit anfangen sollten. Kerzen brannten weiter. Gewohnheiten blieben.
Bis jemand anfing, die Schalter einzubauen. 🔌
Genau hier stehen wir heute.
➡️ Die Infrastruktur? Vorhanden.
➡️ Die Modelle? Beeindruckend.
➡️ Die Energie, die durch unsere Alltage fließt? Noch viel zu wenig.
Das liegt nicht an der Technologie. Es liegt daran, dass wir noch lernen, wo die Schalter sind – und dass wir sie auch wirklich umlegen dürfen. 💪
Ich erlebe das immer wieder in Workshops und Gesprächen. Die Tools sind da. Die Zugänge auch. Aber das Aufleuchten passiert erst, wenn jemand merkt: „Hey, das nimmt mir 2 Stunden Arbeit ab.” Oder wenn ein Team zum ersten Mal gemeinsam etwas ausprobiert – und staunt, was möglich ist. 🤩
Das sind keine technischen Momente. Das sind menschliche Momente.
Und genau deshalb glaube ich:
➡️ KI ist kein Sturm, der über uns hinwegfegt und alles verändert. 🌪️
➡️ KI ist das Licht, das wir selbst einschalten müssen.
➡️ Gemeinsam. Team für Team. Mensch für Mensch. Mit Neugier, manchmal mit Stolpern – und ja, auch mit “gemeinsam scheitern” als echtem Lernprinzip. 🚀
Die Leerkabel-Phase endet nicht durch bessere Algorithmen.
Sie endet, wenn du anfängst, den Schalter umzulegen.
💬 Welchen Schalter könntest du diese Woche umlegen – und was hält dich noch davon ab?


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