KI in der Verwaltung wird oft als IT-Projekt behandelt.

leer

Das ist der erste Fehler.

Ich arbeite seit 3 Jahren an der Einführung von GenAI in der Stadt Wien. Was ich dabei gelernt habe: Die Technologie ist das Einfachste an dem ganzen Prozess.

Das Schwierige?

➡️ Menschen, die jahrzehntelang in bestimmten Strukturen gedacht haben
➡️ Organisationen, die Stabilität über Wandel stellen
➡️ Eine Kultur, in der Fehler vermieden werden — nicht als Lerngelegenheit gesehen werden

KI in der Verwaltung ist kein Effizienzprojekt. 💪

Es ist eine Frage der Denkweise.

Wenn eine Sachbearbeiterin plötzlich merkt, dass sie mit KI in 10 Minuten schafft, wofür sie früher 2 Stunden gebraucht hat — dann verändert sich nicht nur ihr Workflow.

Dann verändert sich ihr Selbstbild.

Das ist KI als persönliche Superkraft. 🚀

Nicht in Rechenzentren entschieden. Sondern in den Köpfen von Menschen, die jeden Tag Entscheidungen treffen, die das Leben anderer beeinflussen.

Die öffentliche Verwaltung hat die Chance, hier Vorreiterin zu sein.

Nicht trotz ihrer Strukturen — sondern weil die Wirkung so groß ist.

Wie erlebt ihr KI in eurer Organisation — als IT-Thema oder als Kultur-Thema?

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert