Und dann sitze ich in Meetings mit Unternehmen, die mir begeistert erzählen, wie beeindruckend KI ist. Seit zwei Jahren. Ohne dass sich in ihren Abläufen irgendetwas verändert hat.
Diese Lücke wird gerade zum eigentlichen Problem.
Nicht die Technologie. Die ist da, sie funktioniert, sie wird jeden Monat besser. Das Problem ist der Abstand zwischen Staunen und Anwenden. 🤔
Was ich bei mir selbst beobachte:
➡️ Ich delegiere ganze Arbeitspakete, nicht einzelne Prompts
➡️ Ich baue Workflows, die ich wiederverwende
➡️ Ich scheitere ständig — und lerne dabei, was wirklich geht
Was ich in vielen Organisationen sehe: KI ist ein Thema für die nächste Strategie-Klausur. Ein Pilotprojekt. Eine Arbeitsgruppe. Begeisterung als Ersatzhandlung für Veränderung.
Der Unterschied ist nicht Budget. Nicht Zugang zu Tools. Es ist die Bereitschaft, die eigene Arbeitsweise ernsthaft in Frage zu stellen. Und das ist unbequem — für Einzelne wie für Organisationen. 💪
Beeindruckt sein kostet nichts. Anwenden kostet Gewohnheiten.
Wo steht ihr gerade — beim Staunen oder schon beim Umbauen? Und was hat bei euch den Schalter umgelegt?

