Die KI war down. Und alle haben gewartet.

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Das erzählen mir gerade immer mehr Leute: Wenn ChatGPT oder Claude mal ausfällt, machen sie die Aufgabe nicht einfach selbst. Sie warten, bis das Tool wieder da ist.

Die Logik dahinter ist eigentlich rational: Mit KI bin ich in 10 Minuten fertig. Ohne brauche ich zwei Stunden. Warum also jetzt anfangen, wenn der Ausfall in 30 Minuten vorbei ist? ⏳

Vor zwei Jahren hätten wir das absurd gefunden. Heute ist es Alltagsökonomie.

Und ehrlich: Wir kennen das längst. Niemand rechnet die Steuererklärung händisch, wenn die Software gerade streikt. Niemand fährt ohne Navi los, wenn man die Route nicht kennt. Wir warten auf unsere Werkzeuge, weil sie Teil unserer Arbeitsweise geworden sind.

Spannend wird die Frage dahinter: Warten wir, weil es effizienter ist? Oder warten wir, weil wir es ohne gar nicht mehr wollen? 🤔

Ich glaube, genau da entscheidet sich, ob KI eine Superkraft ist oder eine Krücke:
➡️ Superkraft: Ich könnte es selbst, aber mit KI bin ich schneller und besser.
➡️ Krücke: Ich fange ohne KI gar nicht mehr an.

Der Unterschied liegt nicht im Tool. Er liegt in uns.

Habt ihr das bei euch schon beobachtet? Wartet ihr auf die KI — und wenn ja, warum eigentlich?