„Dafür bräuchte man ein ganzes Gremium. Das kann sich niemand leisten.“
Diesen Satz höre ich in Organisationen ständig. In Folge 4 von „The Promptfather“ sagt ihn ein Ingenieur, der seit Wochen an einem Problem festhängt. Statiker, Juristin, Materialphysiker – die bräuchte er alle. Sie sind zu dritt in der Abteilung.
Der Promptfather erzählt ihm vom Landarzt. Vor hundert Jahren entschied der allein über Leben und Tod, mitten in der Nacht, ohne jemanden zum Fragen. Die Medizin hat daraus eine Lehre gezogen: Niemand sollte allein entscheiden, was viele besser wissen. Deshalb gibt es heute das Tumorboard.
Dann dreht er den Laptop um.









Was seit Jahrzehnten nur Konzernen und Kliniken vorbehalten war, steht heute auf jedem Schreibtisch. Sie können sich jederzeit ein Gremium zusammenrufen: eine Juristin, die auf Risiken schaut. Einen Physiker, der die Materialfrage prüft. Einen Skeptiker, der Ihre Lieblingsidee auseinandernimmt.
Die Kosten sind nicht mehr das Hindernis. Die fehlende Gewohnheit ist es.
Wen würden Sie in Ihr Gremium berufen, wenn es nichts kosten würde?

Schreibe einen Kommentar