„In drei, vier Jahren steigen wir ein. Wenn die Technologie ausgereift ist.“
Der Satz klingt vernünftig. In Folge 6 von „The Promptfather“ sagt ihn ein Unternehmer, zurückgelehnt, entspannt. Kein Risiko, sagt er. Wir sind vorsichtig, nicht rückständig.
Der Promptfather erzählt ihm von 1997. Ein Versandhaus lachte damals über einen Buchhändler, der Bücher im Internet verkaufte. Der Katalog lag auf dem Tisch, der Computer stand unbeachtet in der Ecke. Vier Jahre später lachte niemand mehr.
Dann dreht er den Bildschirm zur Wand. Eine Kurve, fast senkrecht. Der Unternehmer steht ganz unten am flachen Anfang und zeigt auf einen Punkt, der längst hinter ihm liegt.









Das ist der Denkfehler beim Abwarten: Wir stellen uns vor, die Technologie würde auf uns warten, während wir beobachten. Sie tut es nicht. Und der Abstand, den wir aufholen müssten, wächst nicht linear mit.
Warten ist auch eine Entscheidung. Nur eine, die man nie begründen muss.
Worauf warten Sie gerade?

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