The Promptfather #7 – Das, was bleibt

The Promptfather Episode 7 Cover: Das, was bleibt

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Die letzte Folge von „The Promptfather“ hat keine Pointe.

Sechs Episoden lang kamen Menschen in dieses fiktive Büro, die etwas falsch gemacht hatten. Der Don hatte für jeden eine Geschichte parat: die Dampfmaschine, die Bibliothek von Alexandria, die Fotoplatte, der Landarzt, das Pferdefuhrwerk, das lachende Versandhaus.

In Folge 7 kommt eine junge Mitarbeiterin. Sie will nichts. Sie hat nur eine Frage: Ersetzt sie uns irgendwann ganz? Die KI tröste besser als ihre Kollegen, sagt sie. Sie höre zu und werde nie müde.

Der Don sagt ihr, dass er für diese Frage keine Geschichte hat.

Dann setzt er sich hin. Zum ersten Mal auf Augenhöhe, ohne Schreibtisch dazwischen. Und sagt: Sie kann Mitgefühl beschreiben, perfekt sogar. Aber sie weiß nicht, wie es ist, morgen auch noch da sein zu müssen.

The Promptfather Episode 7 Cover: Das, was bleibt
Manchmal kommt jemand zum Promptfather, der nichts von ihm will
Junge Mitarbeiterin: Ersetzt sie uns irgendwann ganz?
Nahaufnahme des Promptfather, der schweigt
Was bleibt dann noch von uns?
Der Promptfather am Fenster bei Regen: Diese Frage hat keine Geschichte
Krankenhausflur bei Nacht, zwei Menschen sitzen schweigend nebeneinander
Der Promptfather sitzt auf Augenhöhe
Die Lehre des Don: Empathie lässt sich simulieren. Geteiltes Schicksal nicht.

Das ist für mich die Grenze, über die wir zu wenig reden. Nicht was KI kann – sondern was Anwesenheit bedeutet. Wer neben Ihnen im Krankenhausflur sitzt, tröstet Sie nicht durch die richtigen Worte. Sondern dadurch, dass er auch morgen noch dasitzt.

Empathie lässt sich simulieren. Geteiltes Schicksal nicht.

Danke fürs Mitlesen über sieben Folgen. Welche war Ihre?

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