Kategorie: Newsletter

  • Würdest du mit einer KI ausgehen?

    Würdest du mit einer KI ausgehen?

    Immer mehr Online-Dater öffnen sich für KI als emotionalem Begleiter. Was als Unterstützung gegen Einsamkeit beginnt, entwickelt sich zur neuen Form von digitaler Intimität – mit Chancen, aber auch wachsenden Risiken.

    Die Details

    🤖 KI-Companions: Immer mehr Nutzer sehen KI nicht nur als Tool, sondern als urteilsfreien Gesprächspartner – besonders nach Trennungen oder in einsamen Phasen.
    💬 Dating-Apps: KI hilft beim Texten, Flirten, Profil-Optimieren – und wird zunehmend selbst zur emotionalen Projektionsfläche.
    ⚠️ Betrugsgefahr: Mit KI lassen sich täuschend echte Profile und Deepfake-Identitäten erstellen – Romance-Scams werden schwerer erkennbar.
    🔐 Vertrauen: Je stärker die emotionale Bindung an digitale Systeme, desto größer das Risiko für Manipulation und Missbrauch.

    Warum es wichtig ist?

    Wir erleben eine neue Phase von Beziehung und Technologie. KI füllt emotionale Lücken – aber sie verschiebt auch unsere Definition von Nähe, Vertrauen und Authentizität. Wer das Potenzial nutzen will, muss auch die Risiken verstehen.

    Die Europäische Perspektive

    Für Europa bedeutet das: Digitale Souveränität und Regulierung werden zentral. Der AI Act und Datenschutzstandards könnten zum Wettbewerbsvorteil werden – wenn Plattformen Sicherheit nicht als Bremse, sondern als Vertrauens-Booster verstehen.

    Die Promptfather Inspiration

    Vielleicht ist das die eigentliche Frage:
    Nicht ob wir mit KI sprechen.
    Sondern warum wir uns von ihr verstanden fühlen.
    Eine Maschine kennt keine Einsamkeit – aber sie erkennt Muster.
    Und genau dort trifft sie uns.
    Am Küchentisch. Nach Mitternacht. Wenn niemand antwortet.
    Technologie war nie nur Werkzeug.
    Sie wird Spiegel.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://www.it-daily.net/it-management/ki/online-dater-mit-ki-ausgehen
    🔗 https://www.ftc.gov/news-events/data-visualizations/data-spotlight/2023/02/romance-scams
    🔗 https://www.weforum.org/agenda/2023/07/ai-chatbots-relationships-emotional-support/

  • KI trifft Nostalgie: Warum Spielzeug 2026 alles verändert

    KI trifft Nostalgie: Warum Spielzeug 2026 alles verändert

    Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg zeigen Hersteller, wie KI-Spielzeuge sich an Kinder anpassen – oft ganz ohne Bildschirm. Gleichzeitig wächst der Markt für analoge Spielwaren für Erwachsene, die Entspannung und Nostalgie suchen.

    Die Details

    🤖 KI-Spielzeuge: Lernen Vorlieben, reagieren individuell – Trend „AI Loves (to) Play“ rückt Interaktion statt Screentime in den Fokus.
    🧸 Bildschirmfrei: Smarte Plüschtiere, Baukästen und Lernroboter funktionieren haptisch – Technologie verschwindet im Hintergrund.
    🔐 Datenschutz: Vernetzte Produkte sammeln Daten – Sensibilität bei Eltern steigt.
    🧩 Kidults: Erwachsene treiben Umsatz mit Puzzles, Modellbau und Premium-Bausätzen – Nostalgie wird Geschäftsmodell.
    🧘 Creative Mindfulness: Analoge Hobbys werden als Gegenpol zur Dauer-Digitalisierung positioniert.

    Warum es wichtig ist?

    Wir sehen keinen Widerspruch, sondern eine Neujustierung des Spielens: Technologie wird unsichtbar und adaptiv, während Haptik und Entschleunigung an Wert gewinnen. Der Markt reagiert auf ein zentrales Bedürfnis: digitale Intelligenz plus menschliche Balance.

    Die Europäische Perspektive

    Für Europa eröffnet sich eine Chance: Datenschutz, Qualität und pädagogischer Anspruch könnten zum Wettbewerbsvorteil werden. Wer vertrauenswürdige KI mit nachhaltiger Produktion verbindet, positioniert sich langfristig stark im globalen Markt.

    Die Promptfather Inspiration

    Früher war Spielzeug aus Holz. Dann aus Plastik. Jetzt aus Code.
    Doch spannend ist nicht die Technologie – sondern was sie uns zurückgibt.
    Wenn KI im Kinderzimmer leise mitlernt und Erwachsene wieder puzzeln statt scrollen, dann sehen wir etwas Größeres: Wir suchen Balance.
    Vielleicht ist die Zukunft nicht digital oder analog.
    Vielleicht ist sie bewusst.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://orf.at/stories/3418358/
    🔗 https://www.spielwarenmesse.de/en/toytrends/

  • OECD warnt: KI steigert Leistung – aber kein Lernen?

    OECD warnt: KI steigert Leistung – aber kein Lernen?

    Die OECD zeigt im neuen Bericht, wie Generative KI Bildung verändert – und warum viele Tools zwar Ergebnisse verbessern, aber nicht automatisch zu echtem Lernen führen. Entscheidend ist nicht die Technologie, sondern das pädagogische Design dahinter.

    Die Details

    🤖 GenAI im Klassenzimmer: Nutzung steigt rasant – oft außerhalb institutioneller Steuerung.
    📈 Leistungssteigerung: KI verbessert Ergebnisse messbar – Verständnis wächst jedoch nicht automatisch mit.
    🎯 Pädagogisches Design: Lernziele, Feedback und Reflexion entscheiden über nachhaltigen Kompetenzaufbau.
    ⚠️ Illusion von Meisterschaft: Gute KI-Antworten können trügerische Sicherheit erzeugen.

    Warum es wichtig ist?

    Wer Leistung mit Lernen verwechselt, optimiert kurzfristige Ergebnisse – aber nicht Kompetenz. Der Unterschied entscheidet darüber, ob KI ein Werkzeug zur Emanzipation oder zur Abkürzung wird.

    Die Europäische Perspektive

    Für Europa bedeutet das: Digitale Souveränität im Bildungsbereich heißt nicht nur Zugang zu KI, sondern didaktische Kontrolle. Wer klare Leitplanken setzt, kann Innovation mit Verantwortung und Qualität verbinden.

    Die Promptfather Inspiration

    Die gefährlichste Innovation ist nicht die stärkste – sondern die bequemste.
    Wenn eine Maschine jede Antwort liefert, fühlen wir uns klüger, als wir sind.
    Am Küchentisch, im Büro, im Hörsaal: Wer nur kopiert, trainiert nicht sein Denken.
    Vielleicht ist die wichtigste Kompetenz der KI‑Ära nicht Prompten – sondern bewusstes Nicht‑Automatisieren.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://www.oecd.org/en/publications/oecd-digital-education-outlook-2026\_062a7394-en.html
    🔗 https://www.oecd.org/en/topics/sub-issues/digital-education.html
    🔗 https://www.oecd.org/education/

  • 🚀 Wie Gen Z KI nutzt – und warum sie sich Sorgen macht

    🚀 Wie Gen Z KI nutzt – und warum sie sich Sorgen macht

    Gen Z nutzt KI vor allem pragmatisch für Arbeit, Studium und Produktivitäts‑Boosts, aber gleichzeitig wächst die Sorge über nachlassende Fähigkeiten und soziale Isolation – eine Spannung, die unseren Blick auf KI neu definiert.
    Gen Z‑Erwachsene (18–28) nutzen KI‑Tools regelmäßig für Schreiben, Zusammenfassen, Recherchieren und Aufgabenunterstützung. Die Effizienzgewinne sind klar spürbar, doch viele berichten auch von innerer Unsicherheit: Was passiert mit unseren Denk‑ und Lernfähigkeiten, wenn KI immer mehr übernimmt?

    Die Details

    🔎 Produktivität first: Gen Z setzt KI hauptsächlich zur Effizienzsteigerung ein – nicht zur sozialen Nutzung oder Unterhaltung.
    🧠 Sorgen um Skills: Viele junge Erwachsene glauben, KI könne zu Kognitionsverlust und Nachlassen tiefer Denkprozesse führen.
    📉 Lernen vs. Ablösung: Studien legen nahe, dass KI zwar Informationszugang erleichtert, aber oft tieferes Verständnis verdrängt.
    🤝 Isolation & Fokus: Intensive KI‑Nutzung kann soziale Interaktionen reduzieren, was Auswirkungen auf gemeinsames Lernen haben kann.

    Warum es wichtig ist?

    Diese Entwicklung zeigt, dass KI nicht nur ein technisches Tool ist, sondern kulturelle und psychologische Fragen aufwirft. Es geht nicht nur um Effizienz, sondern darum, wie wir Lernen, Denken und Gemeinschaft gestalten wollen. Gen Z erlebt genau diese Zwickmühle – Vorteile in der Produktivität vs. Sorge um die eigene Zukunftsfähigkeit.

    Die Europäische Perspektive

    Auch in Europa stehen Bildungssysteme und Arbeitsmärkte vor ähnlichen Herausforderungen: Wie lassen sich KI‑Fähigkeiten fördern, ohne dass kritisches Denken und soziale Kompetenz geschwächt werden? Europäische Unternehmen und Bildungseinrichtungen müssen Balance finden zwischen Automatisierung und menschlicher Entwicklung, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Die Promptfather Inspiration

    🧠 Starker Einstieg: KI kann unsere Effizienz verdoppeln – aber was passiert mit unserem Denken?
    📊 Fakt: Viele Gen Z‑Nutzer glauben, KI mache Menschen weniger intelligent.
    💡 Übertragung: Wenn wir immer schneller Antworten bekommen, verlieren wir die Fähigkeit, Fragen selbst zu entwickeln.
    ✨ Schlussgedanke: KI darf uns nicht nur Arbeit abnehmen – sie muss uns denken lehren.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://hbr.org/2026/01/how-gen-z-uses-gen-ai-and-why-it-worries-them
    🔗 https://www.caymanindependent.com/gen-z-embraces-ai-but-fear-long-term-deskilling
    🔗 https://time.com/7295195/ai-chatgpt-google-learning-school

  • KI als Arzt? Warum ChatGPT & Co. im Test durchfallen

    KI als Arzt? Warum ChatGPT & Co. im Test durchfallen

    ChatGPT, Claude & Google AI im Gesundheits-Check.
    KI-Tools wie ChatGPT Health, Claude und Google versprechen schnelle Analysen von Gesundheitsdaten. Doch ein aktueller Test zeigt: Die Systeme liefern teils alarmierende und unzuverlässige Ergebnisse – Expert:innen warnen vor falschen Diagnosen.

    Die Details

    ⚕️ ChatGPT Health: Bewertet Gesundheitsdaten mit deutlichen Abweichungen zur ärztlichen Einschätzung – Tendenz zu dramatischen Interpretationen.
    🤖 Claude & Google: Schneiden im Vergleich kaum besser ab – ähnliche Fehlerquote bei Analyse und Risikobewertung.
    📉 Datenqualität: Die Systeme prüfen Quellen nicht medizinisch, sondern statistisch – unseriöse Inhalte können einfließen.
    🧠 Halluzinationen: KI formuliert Antworten überzeugend, auch wenn sie faktisch falsch sind – Risiko für Fehlentscheidungen.

    Warum es wichtig ist?

    Gesundheitsdaten sind sensibel. Wenn KI scheinbar präzise Diagnosen liefert, entsteht Vertrauen – auch wenn die Grundlage unsicher ist. Das kann zu Fehleinschätzungen und unnötiger Verunsicherung führen.

    Die Europäische Perspektive

    Mit dem AI Act setzt Europa auf Regulierung. Doch Gesundheits-KI bewegt sich zwischen Innovation und Risiko. Europa könnte hier zum Vorreiter für qualitätsgesicherte, transparente KI-Systeme werden.

    Die Promptfather Inspiration

    Früher fragten wir Dr. Google.
    Heute fragen wir eine KI, die in Sekunden Milliarden Datenpunkte scannt – aber nicht weiß, wie es sich anfühlt, krank zu sein.
    Am Küchentisch wirkt eine KI-Antwort oft beruhigend oder erschreckend zugleich. Doch zwischen Daten und Diagnose liegt Erfahrung.
    Technologie kann unterstützen. Verantwortung bleibt menschlich.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://www.derstandard.at/story/3000000305931/dr-chatgpt-faellt-im-ersten-test-durch-doch-claude-und-google-sind-kaum-besser?ref=niewidget
    🔗 https://www.nature.com/articles/s41746-025-01543-z
    🔗 https://rightasrain.uwmedicine.org/well/health/ai-chatbot-health-advice
    🔗 https://www.weforum.org/stories/2025/08/ai-transforming-global-health/

  • KI ist jetzt durchschnittlich kreativ – und was heißt das für dich?

    KI ist jetzt durchschnittlich kreativ – und was heißt das für dich?

    Generative KI-Modelle erreichen in standardisierten Tests zur Kreativität inzwischen durchschnittliche menschliche Leistungen – und übertreffen sie teils sogar. Doch die kreativsten Köpfe bleiben klar überlegen. Worum geht’s? Eine der größten Vergleichsstudien zeigt, wo KI heute wirklich steht.

    Die Details

    🤖 KI-Modelle: Erreichen bei divergenten Sprachtests das Niveau des durchschnittlichen Menschen – teils darüber.
    🧠 Top 10 % der Menschen: Bleiben deutlich überlegen – vor allem bei komplexem Schreiben wie Poesie.
    📊 Studie: Vergleich von über 100.000 menschlichen Tests mit aktuellen generativen Modellen.
    🛠️ Praxis: KI überzeugt vor allem als Werkzeug zur Ideenfindung – weniger als eigenständiger Schöpfer.

    Warum es wichtig ist?

    Wir erleben einen Wendepunkt: Kreativität ist nicht mehr nur menschlich exklusiv, aber sie bleibt menschlich führbar. Der Unterschied entsteht nicht durch Technologie allein, sondern durch Kombination von Mensch und Maschine.

    Die Europäische Perspektive

    Für Europa bedeutet das: Wer KI nur reguliert, verliert. Wer sie kreativ integriert, gewinnt. Gerade im Mittelstand liegt die Chance, KI als Co-Creator statt als Ersatz zu nutzen.

    Die Promptfather Inspiration

    Die Maschine ist jetzt durchschnittlich kreativ.
    Doch Durchschnitt war noch nie der Maßstab für Durchbrüche.
    Wenn KI in Sekunden 100 Ideen liefert, bleibt eine Frage: Welche davon würdest du wirklich am Küchentisch erzählen?
    Technologie beschleunigt Gedanken. Bedeutung entsteht durch Menschen.
    Nicht die KI wird kreativ. Sondern du – mit ihr.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://www.sciencedaily.com/releases/2026/01/260125083356.htm

  • Ein Dorf ersetzt ChatGPT – und spart Wasser 💧

    Ein Dorf ersetzt ChatGPT – und spart Wasser 💧

    Eine chilenische Gemeinde beantwortet 24 Stunden lang KI‑Prompts selbst – und macht damit den Wasserverbrauch von Rechenzentren sichtbar.
    In Quilicura, Chile, haben Bewohner mit Quili.AI ein Experiment gestartet: Statt Anfragen durch energie‑ und wasserintensive Server zu schicken, antworten echte Menschen – mit Lebenserfahrung, Kulturwissen und gesundem Menschenverstand.

    Die Details

    💧 Quilicura: 24 Stunden lang ersetzen Menschen die Cloud – jede Antwort kommt direkt aus der Community.
    🌎 Corporación NGEN: Ziel ist es, auf den enormen Wasserverbrauch von KI‑Rechenzentren aufmerksam zu machen.
    ⚡ KI‑Infrastruktur: Große Modelle benötigen riesige Kühlanlagen – besonders kritisch in Regionen mit Wasserknappheit.
    🧠 Mensch vs. Maschine: Antworten dauern länger, sind persönlicher – und manchmal heißt es ehrlich: „Ich weiß es nicht.“

    Warum es wichtig ist?

    KI wirkt digital – doch ihre Infrastruktur ist physisch, ressourcenintensiv und wasserabhängig. Projekte wie dieses verschieben den Fokus von Geschwindigkeit hin zu Verantwortung und Bewusstsein. Die Debatte um KI braucht nicht nur bessere Modelle, sondern auch nachhaltige Standards.

    Die Europäische Perspektive

    Auch in Europa entstehen neue Hyperscale‑Rechenzentren. Mit dem EU AI Act wird Regulierung diskutiert – doch Fragen nach Energie- und Wasserverbrauch stehen erst am Anfang. Europa könnte hier Vorreiter für transparente Umweltkennzahlen werden.

    Die Promptfather Inspiration

    Wir feiern Sekundenbruchteile.
    Doch jede KI‑Antwort hat einen physischen Schatten – Kühlwasser, Strom, Infrastruktur.
    Während wir am Smartphone eine Frage tippen, laufen im Hintergrund Pumpen und Serverfarmen.
    Vielleicht ist die Zukunft nicht nur schneller – sondern bewusster.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://siliconangle.com/2026/01/27/chilean-community-draws-human-intelligence-highlight-ais-excessive-thirst-water/
    🔗 https://www.ksat.com/business/2026/01/31/a-chatbot-entirely-powered-by-humans-not-artificial-intelligence-this-chilean-community-shows-why/
    🔗 https://www.avina.net/en/ai-takes-the-day-off-a-town-in-chile-takes-its-place/

  • Porn, KI & digitale Doppelgänger: Wer bleibt relevant?

    Porn, KI & digitale Doppelgänger: Wer bleibt relevant?

    Zwischen Echtheit und Algorithmus
    Die Pornobranche erlebt durch KI-Tools und digitale Doppelgänger einen radikalen Wandel. Plattformen, Creator und Tech-Anbieter experimentieren mit neuen Modellen – zwischen Automatisierung und maximaler Personalisierung.

    Die Details

    🤖 KI-Doppelgänger: Performer erstellen digitale Versionen von sich – Inhalte entstehen ohne Dreh, rund um die Uhr.
    💬 Fan-Interaktion: Einige setzen stärker auf persönliche Chats, Live-Momente und exklusive Community-Zugänge.
    📈 Effizienz-Boost: KI übernimmt Schnitt, Skripting und automatisierte Antworten – weniger Aufwand, mehr Output.
    ⚖️ Identitätsrechte: Die Frage, wem das eigene digitale Abbild gehört, wird zum Geschäftsmodell.

    Warum es wichtig ist?

    Hier geht es nicht nur um Erotik, sondern um die Zukunft kreativer Arbeit. Wenn Identität skalierbar wird, verändert das Machtverhältnisse, Einkommen und den Wert von Authentizität.

    Die Europäische Perspektive

    Europa diskutiert bereits strengere Regeln für Deepfakes und digitale Identitäten. Wer hier Standards setzt, könnte globale Leitplanken für KI und Persönlichkeitsrechte definieren.

    Die Promptfather Inspiration

    Früher brauchte man eine Kamera. Heute reicht ein Datensatz.
    Ein digitaler Zwilling kennt keine Müdigkeit, keine Gage, keine Pause.
    Doch echte Nähe entsteht nicht durch Pixel, sondern durch Beziehung – am Smartphone auf dem Sofa oder im Chat am Küchentisch.
    Vielleicht wird in Zukunft nicht der beste Körper gewinnen, sondern die stärkste Verbindung.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://www.economist.com/business/2026/01/27/how-porn-stars-can-survive-in-the-age-of-ai
    🔗 https://www.theguardian.com/technology/2023/nov/08/deepfake-pornography-law-europe
    🔗 https://www.weforum.org/agenda/2024/02/generative-ai-creative-industries-impact/<<<<<<<<<<<<<<<<

  • Warum Gedächtnis das neue Scaling ist

    Warum Gedächtnis das neue Scaling ist

    Nicht größer. Sondern erinnerungsfähiger.
    LLMs werden schneller veröffentlicht, doch echte Durchbrüche bleiben rar. Während sich Modellzyklen verkürzen, verschiebt sich der Fokus: von mehr Parametern zu künstlichem Gedächtnis. Frameworks wie Memory Bear zeigen, warum statische RAG-Systeme an Grenzen stoßen – und warum Agenten lernen müssen, sich wirklich zu erinnern.

    Die Details

    🚀 Entwicklungszyklen: Neue Modelle erscheinen im Monatsrhythmus – aber die Leistungsgewinne sind oft inkrementell statt revolutionär.
    🧠 RAG-Grenzen: Klassische Retrieval-Systeme liefern Kontext, aber kein echtes Langzeitgedächtnis über Sessions hinweg.
    🎯 Memory Bear: Dynamisches Gedächtnis mit Kodierung, Speicherung und kontextabhängigem Abruf – inspiriert vom menschlichen Gehirn.
    ❤️ Emotionale Gewichtung: Informationen werden priorisiert oder vergessen – nicht alles ist gleich wichtig.
    🤖 Agenten-Zukunft: Spezialisierte Memory-Frameworks ermöglichen personalisierte, adaptive und langfristig lernende Systeme.

    Warum es wichtig ist?

    Der Wettbewerb verschiebt sich von Modellgröße zu Gedächtnisarchitektur. Wer Kontext intelligent speichert, priorisiert und vergisst, baut die besseren Agenten. Nicht das größte Modell gewinnt – sondern das mit dem relevantesten Gedächtnis.

    Die Europäische Perspektive

    Für Europa liegt hier eine strategische Chance: Statt im reinen Scaling-Rennen mitzuhalten, kann der Fokus auf datensouveränen, spezialisierten Gedächtnissystemen liegen. Gerade im industriellen und regulatorischen Umfeld wird kontextuelle Präzision zum Wettbewerbsvorteil.

    Die Promptfather Inspiration

    Wir reden ständig über mehr Parameter.
    Aber unser eigenes Gehirn arbeitet anders: Es speichert nicht alles – es speichert das Bedeutende.
    Stell dir vor, dein Smartphone würde sich nicht nur Kontakte merken, sondern verstehen, wer dir wirklich wichtig ist.
    Die Zukunft der KI gehört nicht dem größten Speicher. Sondern dem klügsten Vergessen.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://eu.36kr.com/de/p/3657440584688519
    🔗 https://arxiv.org/abs/2005.11401
    🔗 https://medium.com/towardsdev/memory-in-the-age-of-ai-agents-the-definitive-framework-for-building-intelligent-self-evolving-dac2a47e3473

  • KI als Dating-Coach? Warum dein Herz (noch) besser entscheidet

    KI als Dating-Coach? Warum dein Herz (noch) besser entscheidet

    Zwischen Algorithmus und Bauchgefühl
    Ein Informatiker nutzt KI zur Analyse von Dating-Nachrichten und zur Reflexion seiner Gefühle. Was technisch klingt, berührt eine zutiefst menschliche Frage: Kann künstliche Intelligenz in Liebesdingen helfen – oder schadet sie der Authentizität?

    Die Details

    🤖 Informatiker & KI: Analyse von Chatverläufen – wie ein neutraler Sparringspartner ohne Emotion.
    💬 KI als Dating-Coach: Formuliert Antworten und hilft, Gefühle zu sortieren – schneller als jeder Freund.
    ⚠️ Experten: Warnen vor fehlender Authentizität – zu viel KI verfälscht Persönlichkeit.
    ❤️ Intuition: Menschliche Empathie bleibt überlegen – besonders zwischen den Zeilen.

    Warum es wichtig ist?

    <<<<<<<<<<Die Europäische Perspektive
    Gerade in Europa, wo Datenschutz und Ethik stark gewichtet werden, stellt sich die Frage nach Transparenz im digitalen Kennenlernen. Vertrauen ist hier kulturell tief verankert – und könnte durch KI-gestützte Kommunikation auf die Probe gestellt werden.

    Die Promptfather Inspiration

    Früher haben wir Freunde gefragt: „Was soll ich zurückschreiben?“ Heute fragen wir Maschinen.
    Eine KI braucht Sekunden für eine perfekte Antwort. Ein Mensch manchmal Stunden.
    Aber genau in diesem Zögern steckt Echtheit – am Küchentisch, im WhatsApp-Chat, im ersten Date.
    Vielleicht ist Liebe der letzte Ort, an dem Unperfektheit unsere größte Stärke bleibt.

    Mehr zum Thema:

    🔗 https://www.sonntagsblatt.de/artikel/medien/wenn-ki-beim-dating-beraet-kuenstliche-intelligenz-der-partnersuche
    🔗 https://www.psypost.org/experts-warn-of-an-intimate-authenticity-crisis-as-ai-enters-the-dating-scene/
    🔗 https://en.wikipedia.org/wiki/Chatfishing