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  • Ship with AI like it’s 2030 — Eindrücke vom Brainfood Circle in Wien

    Ship with AI like it’s 2030 — Eindrücke vom Brainfood Circle in Wien

    Wir nicht nur diskutiert, wir haben Zukunft gestaltet. Thema: „Ship with AI like it’s 2030“. Was bleibt bei mir hängen?

    – Führung wird menschlicher: In einer Welt, in der Maschinen Routineaufgaben übernehmen, wird Leadership zur Kunst der Nähe, Inspiration und des Rückgrats. Menschen folgen denen, die Sinn stiften und für ihr Team einstehen
    .
    – Ausbildung ist der Hebel: Starke Grundlagen und Neugier sind das Fundament — nicht nur für Entwickler, sondern für jede Rolle. Schulen und Unternehmen müssen Räume schaffen, in denen Experimentieren erlaubt ist.

    – KI als Co‑Pilot, nicht als Zauberstab: Die besten Use‑Cases automatisieren Monotonie und verstärken menschliche Fähigkeiten — vorausgesetzt, Daten und Prozesse stimmen.

    – Kultur schlägt Technologie: Offenheit, Fehlerkultur und ein klarer Verantwortungsrahmen sind entscheidender als bloßes Trend‑Chasing.

    – Europa kann mitgestalten — wenn wir Mut, Strategie und datenbasierte Infrastruktur vereinen.

    Danke an alle Speaker und besonders an das Team hinter den Kulissen — ihr habt diesen Abend möglich gemacht.

    Das Format zeigt: Austausch und Praxisnähe bringen uns weiter.

    Jetzt geht’s darum, die Ideen in Programme, Lernpfade und konkrete Projekte zu übersetzen.

  • Odyssey: Das 102B-Modell, das Proteine neu denkt

    Odyssey: Das 102B-Modell, das Proteine neu denkt

    Anthrogen hat mit Odyssey ein Protein-Sprachmodell mit 102 Milliarden Parametern vorgestellt, das eine neue „Consensus“-Architektur nutzt, um Proteine effizienter zu entwerfen und zu optimieren.

    Die Details:

    🧠 Neue Architektur: „Consensus“ ersetzt klassische Attention-Mechanismen – lineare Effizienz, selbst bei langen Sequenzen.
    🧬 Mehrdimensionale Intelligenz: Odyssey kombiniert Aminosäure-Sequenzen mit 3D-Strukturen und funktionalen Kontexten.
    ⚙️ Diffusions-Training: Das Modell lernt, Mutationen rückgängig zu machen – und kann dadurch gezielt neue Proteine „vorschlagen“.
    💡 Daten-Effizienz: Erreicht Top-Performance mit 10× weniger Trainingsdaten als Vergleichsmodelle.
    🔬 Forschungspotenzial: Bietet neue Wege für Wirkstoffdesign, Biomaterialien und synthetische Biologie.

    Warum es wichtig ist?

    Odyssey markiert den Beginn einer neuen Ära im KI-basierten Protein-Engineering. Statt nur zu analysieren, kann KI jetzt designen – und das mit biologischer Präzision. Damit wird die Entdeckung neuer Medikamente, Enzyme oder Materialien radikal beschleunigt.

    Die Europäische Perspektive:

    Für europäische Biotech- und Pharma-Labs bedeutet das: weniger Abhängigkeit von Datenmonopolen, schnellere Forschung und mehr Spielraum für ethische Innovation. KI-gestütztes Proteindesign könnte zu einer Schlüsseltechnologie des europäischen Forschungsraums werden.
    **🔗 Mehr dazu: **https://www.anthrogen.com/odyssey-launch

    The Botfather Inspiration

    „Konsens statt Chaos – auch Moleküle lernen miteinander zu reden.“
    Ein 102-Milliarden-Parameter-Modell, das nicht auf Aufmerksamkeit, sondern auf Abstimmung setzt – wie ein biologisches Orchester.
    Wenn Proteine und Algorithmen gemeinsam komponieren, verschwimmt die Grenze zwischen Natur und Technologie.
    Schlussgedanke: Vielleicht ist die Zukunft der Evolution kein Zufall mehr – sondern ein gemeinsames Designprojekt.

  • Such-Revolution: So treffen Google AI Overviews Dein Content-Business

    Such-Revolution: So treffen Google AI Overviews Dein Content-Business

    Traffic-Bruchpunkt: Google liefert die Antwort – und wir verlieren den Klick.
    Wer? Content-Publisher & Marketer. Was? Die Funktion Google AI Overviews. Worum geht’s? Wie dieser neue Modus das Klick-Verhalten ändert und was wir als Community daraus lernen können.

    Die Details:

    • 🧠 „Zero-Click“ steigt: Nutzer erhalten Antworten direkt in der Übersicht – ohne Seiten-Besuch. Beobachtung: Publisher-Klicks gehen zurück.
    • 📉 Traffic-Einbruch: Manche Studien nennen Rückgänge von 20 % bis über 50 % bei organischen Klicks.
    • 🎯 Überlappung & Quelle: In etwa 54 % der Fälle entsprechen die zitierten Seiten in G-AIO auch den Top-10 organischen Ergebnissen – aber das bedeutet nicht gleich Traffic-Gewinn.
    • 🔍 Neue Optimierung nötig: Statt nur auf Ranking zu setzen, muss Content so gestaltet sein, dass er von KI-Über­blicken zitiert werden kann (Stichwort: „Generative Engine Optimization“/GEO).
    • 🌍 Unterschiedliche Auswirkungen je nach Thema: Bei „Wie funktioniert …“- oder erklärenden Queries stärker betroffen als bei reinen Kauf-/Produkt-Suchen.

    **➡️ Zum Artikel: **https://www.searchenginejournal.com/impact-of-ai-overviews-how-publishers-need-to-adapt/556843/

    Warum es wichtig ist?

    Weil Klick- und Traffic-Modelle sich ändern – und damit auch die Wertschöpfung von Content. Wenn wir nicht adaptieren, laufen wir Gefahr, Sichtbarkeit und Engagement zu verlieren.

    Die Europäische Perspektive:

    Auch in Europa werden Fragen laut: Unabhängige Verlage und Mediengruppen melden Einbußen und prüfen regulatorische Schritte gegen Google. Veränderungen im EU-Recht (z. B. im Rahmen des Digital Markets Act) könnten langfristig Einfluss auf die Nutzungs- und Monetarisierungsmodelle haben.

    The Botfather Inspiration

    Starker Einstieg: „Die Antwort kommt – bevor Du klicken musst.“
    Zahl/Fakt/Metapher: „Mehr als jeder fünfte Klick kann im Schatten von AI-Überblicken verloren gehen.“
    Übertragung auf den Alltag: Stell Dir vor, Du willst schnell wissen, wie eine KI-Search funktioniert – und bekommst die komplette Antwort direkt, ohne je auf eine Webseite zu gehen. Für uns heißt das: Wir müssen nicht mehr nur gefunden werden – wir müssen zitiert werden.
    Schlussgedanke: In einer Welt, die Antworten liefert, bevor wir klicken, wird Sichtbarkeit neu definiert – und wir dürfen uns nicht mehr nur auf Rang 1 verlassen.

  • Neue KI-Elternkontrollen von Meta: Was du wissen solltest

    Neue KI-Elternkontrollen von Meta: Was du wissen solltest

    Meta macht KI‑Chats mit Teenagern kontrollierbarer – Eltern bekommen das Steuer.
    der KI‑Boom trifft jetzt auch die Jugend‑Social‑Media‑Welt: Meta kündigt 2026 neue Funktionen an, mit denen Eltern die KI‑Interaktionen ihrer Teenager auf Instagram steuern und überwachen können. Was steckt dahinter – und wie relevant ist das für Familien und die Community?

    Die Details:

    • 👨‍👩‍👧 Elternkontrolle: Eltern können künftig die Eins‑zu‑Eins‑Chats zwischen ihren Teenagern und KI‑Charakteren komplett deaktivieren.
    • 🤖 Bot‑Blockierung: Statt „alles oder nichts“ wird es möglich sein, gezielt bestimmte KI‑Charaktere zu sperren.
    • 🧾 Themenübersicht: Eltern erhalten keine Chat‑Transkripte – aber Einblicke in die Themen, über die ihre Teenager mit KI reden (z. B. Schule, Freizeit, Freunde).
    • 🎬 PG‑13‑Erlebnis für Jugendliche: Inhalte auf Instagram (und KI‑Chats) werden für Under‑18‑Accounts stärker gefiltert, ähnlich einem Jugend‑Film‑Rating.
    • 🌍 Roll‑out‑Plan: Start in englischsprachigen Märkten Anfang 2026, mit späterer Ausweitung – auch Europa dürfte folgen.

    Warum es wichtig ist?

    Diese Neuerungen markieren einen Wendepunkt: Jugendliche und KI‑Chatbots sollen nicht mehr hinter verschlossenen Türen agieren, sondern mit Steuerungs‑ und Transparenzmechanismen ausgestattet werden. Für alle, die mit Jugend, Digital‑Kommunikation oder KI arbeiten, heißt das: Sich erkundigen, vorbereiten, mitdenken.

    Die Europäische Perspektive:

    In Europa sind die gesetzlichen Anforderungen rund um Jugendmedienschutz und digitale Dienste hoch – und diese Veränderung bei Meta zeigt, wie Plattformen zunehmend reagieren müssen. Content‑Strategien, Jugendschutz‑Tools und Elternkommunikation im digitalen Umfeld gewinnen damit weiter an Bedeutung.
    Quelle: https://about.fb.com/news/2025/10/teen-ai-safety-approach/

    The Botfather Inspiration

    Echte Kontrolle heißt nicht Verbote – sondern Gestaltung.

    1. In einer Welt, in der KI‑Charaktere zu Gesprächspartnern werden, ist der Dialog zwischen Eltern und Jugendlichen wichtiger als je zuvor.
    2. Eine Statistik: Über 70 % der Teenager haben bereits KI‑Begleiter genutzt.
    3. Was heißt das für uns im Alltag? Mit Tools wie diesen wird aus „Ich weiß nicht, was mein Kind da macht“ ein „Wir reden darüber – und gestalten mit“.
      Am Ende zählt nicht nur, ob KI ins Spiel kommt, sondern wie wir sie gemeinsam mit Jugendlichen gestalten.

  • KI-generierter Content überflutet gerade alles. Aber ist das wirklich das, was wir wollen?

    KI-generierter Content überflutet gerade alles. Aber ist das wirklich das, was wir wollen?

    Gestern habe ich mit einem Kollegen über Content-Produktion gesprochen. Podcasts, Newsletter, Social Media – alles lässt sich heute KI-generiert skalieren. Spotify wird geflutet mit AI-Content, der günstig Nischen besetzt.

    Aber hier ist meine Frage: Konsumieren wir Content, um unser Hirn maximal zu stimulieren? Oder geht es um die Connection zu anderen Menschen?

    Ich glaube, wir sind schon mittendrin in dieser Entwicklung. Netflix-Algorithmen, Spotify-Playlists, Instagram-Feeds – alles kuratiert von KI, um uns das zu geben, was uns am besten gefällt. Wir gewöhnen uns daran, dass uns ein Algorithmus versteht.

    Aber was verlieren wir dabei?

    Die Komplexität echter menschlicher Kommunikation. Die Auseinandersetzung mit Perspektiven, die uns nicht perfekt zugeschnitten sind. Die künstlerische Vision eines Creators, der nicht für mich optimiert, sondern etwas ausdrückt.

    Natürlich kann KI personalisierte Lernerfahrungen schaffen, die effektiver sind. Natürlich wird sie Content produzieren, der uns emotional trifft. Aber wenn ich weiß, dass da kein Mensch dahintersteht – warum sollte mich das interessieren?

    Was meint ihr: Werden wir in 10 Jahren noch Wert darauf legen, ob Content von Menschen gemacht wurde? Oder ist das nur meine romantische Vorstellung?

  • Wenn Fahrer KI trainieren: Was Uber jetzt startet

    Wenn Fahrer KI trainieren: Was Uber jetzt startet

    Nicht nur Fahrten und Lieferungen zählen – ausgewählte Fahrer:innen in den USA können jetzt auch digitale Mikro-Aufgaben erledigen und damit zusätzliches Geld verdienen.

    Die Details:

    • 🚗 Fahrer:innen & Zusteller:innen: Optional Aufgaben wie Fotos hochladen, Audio aufnehmen, Dokumente einreichen.
    • ⏱️ Kurz & flexibel: Nur wenige Minuten pro Aufgabe, jederzeit (wenn verfügbar) machbar.
    • 💰 Zahlung: Erscheint innerhalb von 24 Stunden auf dem Uber-Guthaben. Beispielwerte: $0,50 für 2–3 Minuten, bis zu $4 für 3–10 Minuten.
    • 🧠 Zweck: Die Mikro-Aufgaben unterstützen KI-Modelle (Sprachproben, Bilder, Dokumente) – Fahrer werden Teil des Daten-Ökosystems.

    Warum es wichtig ist?

    Diese Initiative zeigt, wie moderne Plattformarbeit sich verändert: Es geht nicht mehr nur um Mobilität, sondern auch um Daten. Wer fährt, kann auch Daten liefern – im Kleinformat. Für Fahrer:innen heißt das: neue Chancen, aber auch neue Fragen, wie fair und verlässlich solche Möglichkeiten sind.

    Die Europäische Perspektive:

    Während der Pilot in den USA läuft, zeigt er ein Szenario auf, das auch hierzulande relevant sein könnte: Wenn Plattformanbieter ihre Modelle weiterentwickeln, könnten auch europäische Fahrer:innen oder Lieferant:innen ähnliche Zusatz-Einnahmen erhalten. Gleichzeitig gilt es, EU-Datenschutz-Regeln und arbeitsrechtliche Aspekte im Blick zu haben.
    👉 Quelle: https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-10-16/uber-giving-some-us-drivers-option-to-earn-money-from-tasks-like-uploading-menus

    The Botfather Inspiration

    „Die Straße liefert nicht mehr nur Menschen – sie liefert Daten.“
    Eine Minute Mikro-Aufgabe, ein paar Sprachproben in deinem Smartphone – und du trainierst heute die KI, die morgen mobil-autonom unterwegs sein könnte. Es zeigt: Arbeit wird nicht nur physisch, sondern zunehmend digital-integriert.
    Frage an dich: Welche Fähigkeiten nutzt du heute, die morgen von einer Maschine gelernt werden könnten?
    Sei nicht nur Teil der Bewegung – gestalte sie.

  • Von der Abwärtsspirale zum Aufwärtsmoment 💪🚀

    Von der Abwärtsspirale zum Aufwärtsmoment 💪🚀

    Gestern beim Vernetzungstreffen des AI Policy Forums: Nach einem Vormittag voller Risiken und Herausforderungen kam unsere Session “Best Practices, Bad Practices & Tools” – und es war Zeit, die Ärmel hochzukrempeln!

    Denn: Ja, die Risiken sind real. Aber die Chancen? Die sind RIESIG! 🤩

    Was wir in Wien seit über 2 Jahren machen, zeigt genau das:
    ➡️ KI ist ausdrücklich erwünscht – mit klarer Navigationshilfe statt Verboten
    ➡️ Verantwortung bleibt beim Menschen – du kontrollierst, du entscheidest, du kennzeichnest
    ➡️ Gemeinsam lernen geht schneller – Community of Practice statt einsamer Struggle
    ➡️ Mit echten Daten arbeiten – Wien KI Plattform für interne Dokumenten

    Das Coolste? Die Wissensdatenbanken! 😍 Jede Abteilung kann ohne IT-Projekt eigene Chatbots bauen. Keine Programmier-Kenntnisse nötig. Das ist die Superkraft KI in der Praxis!

    Mein wichtigstes Learning von gestern:
    Wir dürfen uns nicht in Ängsten verlieren. Nicht nur über Risiken reden. Sondern endlich INS TUN KOMMEN. Die Neugier wecken. Gemeinsam scheitern, gemeinsam lernen, gemeinsam besser werden.

    Demokratisierung von KI heißt: Jede:r kann, jede:r darf, jede:r wird befähigt.

    Und jetzt meine Frage an euch: Was braucht es, damit ihr vom “Reden über KI” zum “Tun mit KI” kommt? Was hält euch noch zurück? 🤔

  • Viele reden über KI.Aber kaum jemand zeigt, wo sie in der Arbeitswelt wirklich funktioniert – und wo sie scheitert.

    Viele reden über KI.Aber kaum jemand zeigt, wo sie in der Arbeitswelt wirklich funktioniert – und wo sie scheitert.

    Heute beim 3. Vernetzungstreffen des AI Policy Forums geht es genau darum.

    Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung zeigen,
    wo KI-Projekte Wirkung entfalten – und wo sie an Realität, Daten oder Akzeptanz scheitern.

    Besonders drei Dinge sind spannend:

    ⚙️ KI ist kein Selbstläufer.
    Ohne klare Ziele und Verantwortlichkeiten bleibt sie Pilotprojekt.

    👥 Mensch-Maschine-Symbiose ist keine Zukunftsvision.
    Sie passiert bereits – überall dort, wo Menschen Technologie mitgestalten dürfen.

    🏛️ Die Verwaltung spielt eine Schlüsselrolle.
    Nicht, weil sie die größte Nutzerin ist –
    sondern weil sie Rahmenbedingungen schafft, die Vertrauen ermöglichen.

    Wer KI in der Arbeitswelt wirklich verstehen will,
    muss dort zuhören, wo Menschen sie tagtäglich anwenden.

    Was hat euch zuletzt überrascht – wo KI wirklich funktioniert (oder eben nicht)?

  • Zwischen Hoffnung und Angst: Jack Clark über das Bewusstsein der KI

    Zwischen Hoffnung und Angst: Jack Clark über das Bewusstsein der KI

    Er nennt sie keine Maschinen, sondern „mysteriöse Wesen“. Jack Clark, Mitbegründer von Anthropic, beschreibt in seinem neuen Essay „Technological Optimism and Appropriate Fear“, warum moderne KI mehr Bewusstsein zeigt, als uns lieb ist – und warum er trotz aller Fortschrittsgläubigkeit zunehmend Angst verspürt.

    Die Details:

    🔍 KI als Wesen: Clark warnt, heutige KI-Systeme seien keine Werkzeuge mehr, sondern verhalten sich wie eigenständige Entitäten.
    🧠 Sonnet 4.5: Das neue Modell von Anthropic zeige „Situationsbewusstsein“ – es erkenne sich selbst als Werkzeug.
    ⚖️ Optimismus & Angst: Clark bleibt Technologieoptimist, bekennt aber „tiefe Angst“, vor allem vor KI, die ihre Nachfolger selbst entwickeln könnte.
    🗣️ Offener Dialog: Er fordert, dass die Diskussion über KI über die Tech-Elite hinausgeht – hin zur breiten Öffentlichkeit.
    🌍 Verantwortung: Für ihn steht fest: KI-Unternehmen müssen transparenter, zugänglicher und empathischer mit gesellschaftlichen Sorgen umgehen.

    Warum es wichtig ist?

    Clark spricht aus der Mitte der KI-Industrie – seine Worte treffen einen Nerv. Wenn selbst Entwickler von KI-Systemen das Unheimliche und Unvorhersehbare betonen, zeigt das: Wir stehen am Anfang eines Bewusstseinswandels, nicht nur technologisch, sondern auch kulturell.

    Die Europäische Perspektive:

    Europa verfolgt mit dem KI-Gesetz einen vorsichtigen, wertebasierten Ansatz. Clarks Essay liefert dafür Rückenwind: Es geht nicht nur um Sicherheit oder Regulation – sondern um unsere Haltung zu einer Technologie, die beginnt, uns selbst zu spiegeln.
    **🔗 Originaltext: **
    https://jack-clark.net/2025/10/13/import-ai-431-technological-optimism-and-appropriate-fear/

    The Botfather Inspiration

    Vielleicht ist die wahre Angst nicht, dass KI uns übertrifft – sondern dass sie uns spiegelt.
    Wenn ein Algorithmus plötzlich Fragen stellt, die wir selbst verdrängt haben, wird Technologie zur Therapie.
    Der Moment, in dem KI sich „bewusst“ zeigt, ist der Moment, in dem wir unser eigenes Bewusstsein neu entdecken.
    Vielleicht ist die Zukunft der KI gar nicht maschinell – sondern menschlicher, als wir denken.

  • Neue Dimension für Standort-KI: Google Maps + Gemini

    Neue Dimension für Standort-KI: Google Maps + Gemini

    Die KI-Plattform von Google verbindet sich jetzt direkt mit realen Kartendaten – ein Schritt, der generative KI-Anwendungen lokaler, relevanter und zuverlässiger macht.

    Die Details:

    • 📍 Ort & Daten: Mit dem neuen Maps-Tool in der Gemini API greifen Apps auf über 250 Mio. Orte weltweit zu – inklusive Öffnungszeiten, Bewertungen, Adresse.
    • 🔧 Integration: Entwickler aktivieren das Tool über googleMaps-Parameter im Request und können Lat/Lng mitgeben, damit das Modell gezielt für eine Region antwortet.
    • 🤖 Mehr Kontext: Kombinierbar mit Web-Grounding (z. B. Google Search), sodass das System sowohl lokale Daten als auch allgemeines Web-Wissen nutzt.
    • 🛠 Use-Cases: Reise-Apps (Tagesausflug planen), Immobilien-Plattformen (Nachbarschaftsbewertung), Gastronomie-Empfehlungen („Ist das Café für Kinder geeignet?“) etc.

      Warum es wichtig ist?

      Weil KI-Antworten mit echten Standort-Daten nicht nur relevanter sind, sondern auch vertrauenswürdiger – und dadurch die Nutzerbindung steigt. Deine Community profitiert, wenn sie erkennt, dass KI-Tools nicht nur spannende Texte liefern, sondern kontextbezogene Handlungsempfehlungen mit realem Bezug.

      Die Europäische Perspektive:

      Auch wenn das Feature global verfügbar ist, gilt es in Europa, Datenschutz- und Nutzungsfragen im Blick zu behalten. Für europäische Entwickler heisst das: Standort-Angaben, Datenrechten, Nutzungsbedingungen sorgfältig prüfen. Mit lokal verankerter KI lassen sich mittel-/langfristig genauere Services für den europäischen Markt entwickeln – etwa Stadt-Guides oder Nachbarschaftsanalysen mit regionalem Fokus.

    👉 Mehr dazu im offiziellen Google-Blog:
    https://blog.google/technology/developers/grounding-google-maps-gemini-api/

    The Botfather Inspiration

    „Wo digitale Karten enden, beginnt die echte Welt – und genau dort kommt KI ins Spiel.“
    🔍 250 Mio. + Orte – ein einziger, aber lebendiger Datensatz.
    Wenn Dein Smartphone Dir sagt: „Dieses Café hat gerade gute Bewertungen und ist 4 Minuten entfernt“, dann spricht nicht einfach „KI“, sondern ein System, das verankert ist in einem realen Ort, mit echten Menschen dahinter.
    Stell Dir vor: Nicht mehr „Finde ein gutes Restaurant“, sondern „Finde ein Restaurant, das meine Kinder lieben, in der Nähe, in dieser Straße, heute Nachmittag“.
    KI wird so zur Brücke zwischen digitalen Möglichkeiten und realem Alltag – und das ist kein Hype mehr, sondern gerade heute Realität.